Noch liegt Frühtau über Wald und Wiese,
während ich die Stille der Natur genieße.
Scheu das Reh den Wald verlässt,
ein zarter Vogelsang erkling im Geäst.
Kann es kaum in Worte fassen,
was an Schönem, mir hat die Schöpfung überlassen.
Will noch lange hören, wie die Drossel schlägt,
die Natur ist es, die stets mein Herz bewegt.
Frühmorgen schon zieh ich aus dem Haus,
in Wald, und Flur hinaus.
"O komm", - so scheint es mir - klingt ihr Ruf,
die Wunderwelt, die einst Gott für uns schuf.
Doch der Flächenfraß, nimmt überhand,
zerstört wird unser schönes Land.
Im Frühtau auf der grünen Wiese,
ich wohl schon bald nicht mehr die Natur genieße.
Nur Frühtau noch auf Asphalt,
statt Vogelsang, einzig dort das Lied der Straße schallt.
Kein Rehlein springt, kein Hase flieht,
an jenem Ort, wo Hektik durch`s Asphaltband zieht.
(c) by Horst M. Kohl, Oktober 2026
Heimat- und Naturfreund

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