Wie Laub im Wind

Ratings
(1)

Wollte oft verzagen,
niemanden um Hilfe fragen.
Aus selbsterzeugter Not alleine mich erheben,
einfach wieder leben.

Jung war ich und stark,
mein Dasein jedoch karg.
Hatte weder Frau noch Kind,
so flog ich durch meine Tage wie Laub im Wind.

Nur wenige Freunden an der Seite,
schritt ich durch manche Weite.
Mit unserem kargen Lohn,
beinahe schon ein Hohn.

Froh - wenn auch bescheiden - die Jugendjahre,
wurde uns gezeigt, im Kleinen schon das wirklich Wahre.
Vieles blieb mir bis heute fremd,
wird irritiert angeschaut, wenn man es beim Namen nennt.

Mancher sich gerne selbst belügt,
in sein selbstgeschaffenes Kartenhaus sich fügt.
Darin lieber lebt in seinem fahlen Licht,
bis für ihn die eigene Welt zusammenbricht.  

 

(c) by Horst M. Kohl. Oktober 2026
Heimat- und Naturfreund

 


 
Pin It
Kommentare (0)
Bisher wurden hier noch keine Kommentare veröffentlicht
Einen Kommentar verfassen (eventuell müssen Sie angemeldet sein)
Posting as Guest
×
0   Zeichen
Suggested Locations
Image
1191699

Aktuell sind 1564 Gäste und keine Mitglieder online

amanfang 2 270

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.

CookieHint and Consent by reDim GmbH (Öffnet in neuem Fenster)