Nebel bedeckt Wald und Feld,
legt seinen Mantel übers Land wie ein Zelt.
Büsche und Bäume werfen ihre Blätter ab,
die Angehörigen bereiten der Verstorbenen Grab.
So geht vieles mit dem Herbst des Lebens dahin,
in manchem Menschen kehrte ein, trüber Sinn.
Zu Ende neigt sich das Jahr,
man hält Rückblick aus das, was war.
Einsamkeit überschattet mancher Menschen Gemüt,
nirgendwo mehr eine Blume blüht.
Trostlos und leer,
liegt das Land ringsumher.
Dunkle Zeit, das Tageslicht verbannt,
wo eben alles noch in voller Blüte stand.
Uns packt ein tiefes düsteres Schauern,
beim verlassen der heim`schen Mauern.
Nasskalter Wind pfeift uns ins Gesicht,
o, gäbe es bloß solche Tage nicht.
Die schönen Wochen sind dahin,
mache es mir nun bequem im warmen Zimmer drin.
Dort schaue ich am Ofen den tanzenden Flammen zu,
sitze da, spüre die Einkehr sanfter Ruh`.
Lehne mich entspannt in meinem Sessel zurück,
empfinde solchen Moment als wahres Glück.
(c) by Horst M. Kohl, September 2026
Heimat- und Naturfreund
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