Gefühle empfinden, heißt, man nimmt sein Leben wahr,
wer Trauer auch verspürt, wenn sich Freunde machen rar.
Wer alleine sitzt auf einer Bank, auf der man einst zu zweien,
sein Elend, lauthals man hinausmöcht`s schreien.
Es lebt, wer Heimweh noch empfindet, in weiter Ferne,
des Nachts unterm Himmelszelt, welches voller Sterne.
Wer von Gefühlen übermannt,
welche er sonst nie gekannt.
Seltsam ist manches Menschen Lebensweg,
Verführung aller Art ihm um die Nase weht.
Gerät er durch Gefühle auf die falsche Bahn, ist er ruiniert,
um ihn herum, mancher sich sogar darüber amüsiert.
Auch solche Art, "Gefühle" gibt es unter "Freunden",
"Freundschaft" schwören, sie nie versäumten.
Jene sind es, wenn es "eng" wird,die sich machen rar,
ein solcher, ein echter Freund dir niemals war.
Über Gefühle, ein Buch man könnte schreiben,
sein eigenes jeder, über Freude, auch vom Leiden.
Jedermann nimmt`s Leben wahr auf seine eigene Weise,
scheidet aus dem Leben, meist ganz LEISE!
Mir ist`s lieb, zu leben anspruchslos,
brauche keinen Urlaub auch auf Barnados.
Bescheiden wie ich lebte hier auf Erden,
werde ich, - wenn es an der Zeit - auch...!
(c) by Horst M. Kohl, Juni 2026
www.gedichtevonhorstmkohl.de
befreundete Seite
www.abenteuer-literatur.de

Aktuell sind 10909 Gäste und keine Mitglieder online