Menschen sind es...

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Meinen gewohnten Weg ging ich dahin,
sah einen Menschen, traurig blickend vor sich hin,
begab mich näher an ihn ran,
ein Gespräch mit ihm begann.

Penner - so sagt er recht betrübt,
man ihn nennt,
ist das so fragt er,
der Menschen einzig ‘Argument?

Leichtfertig man ihn belächelt,
auch beschimpft
überheblich,
sogar die Nase rümpft.

Wer weiß schon,
was mit mir einst geschehen?
Habe bessere Zeiten,
auch gesehen.

Mein Leben liegt in tausend Scherben,
mein Zustand,
nein, er lässt sich nicht verbergen,
doch, wer hat das Recht mich deshalb zu verachten?

 

(c) by Horst M. Kohl, Dezember 2024
Heimat- und Naturfreund
www.gedichtevonhorstmkohl.de

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