Auf einer Bank, in des Waldes Dämmerschein, sitze ich auch mal für mich allein. Denke nach was das Leben mir so brachte, übers Gute mich dabei erfreu, ganz still, ganz sachte.
Der Tag ist nun vergangen, Vöglein ihr Lied zu Ende sangen. Mensch und Wald begeben sich zur Ruh, Gott Vater, er schaut von droben zu.
Aus der Ferne klingt leiser Glockenschlag, er ruft uns zu, "zu End` ist nun der Tag". Zeit ist`s, dem himmlischen Vater Dank zu sagen, das er uns durch den Tag getragen.
Darum falte auch ich meine Hände zum Gebet, danke dem HERRN, dass er stets an meiner Seite steht. Süßer Schlaf schließt mir die Augen zu, darf empfangen, unbesorgte Ruh.
(c) by Horst M. Kohl, Mai 2023 Menschen- und Naturfreund
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