Natur als Ort der Besinnung, für mich schon als Knabe,
Erinnerungen daran, noch heute in mir trage.
Verbrachte dort manche angenehme Träume,
beeindruckt sah ich, wie im Wind sich wogten die Bäume.
Weiße Wolken am blauen Himmel zogen dahin,
mit ihnen auf Reisen gehen; oft kam es mir in den Sinn.
Wusste ich doch damals schon: Die Welt, sie ist unendlich weit,
zu jung war ich, noch war es nicht meine Zeit.
So genoss ich weiterhin die tiefe Stille dort,
verließ erst spät am Abend meinen vertrauten Ort.
Schaute anderntags an gleicher Stell` den Wolken nach,
auch um zu verweilen, dort am kühlen Bach.
(c) by Horst M. Kohl, März 2026
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