
Eine kleine Veränderung genügt.
Ein Atem,
der sich klärt,
ein Gedanke,
der nicht mehr flieht,
ein Licht,
das sich auf etwas legt,
das du lange gemieden hast.
Wenn du aufhörst,
dich in Welten aufzuteilen —
die gelebte, die gedachte, die erträumte —
fallen sie ineinander.
Die Stille wird weit,
und du wirst weit mit ihr.
Nichts drängt.
Nichts fordert.
Alles darf sein.
Heimkehr ist der Moment,
in dem du dich selbst
nicht mehr wegschiebst.
Ein weiches Einrasten
in deinen eigenen Grund.
Kein Ziel,
kein Sieg —
nur Wahrheit,
die sich setzt.
Und dann weißt du:
Du bist dort,
wo der Atem
nicht mehr sucht.
Dort,
wo du dich selbst
nicht mehr verlierst,
sondern findest
© J.Laß
.................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Aktuell sind 1214 Gäste und keine Mitglieder online