Bewustsein jenseits der materialistischen Weltanschauung

bewusstsein
 

Berlin (Deutschland) – Im „Galileo Commission Report“ schlussfolgern mehr als 90 Wissenschaftler von mehr als 30 Universitäten und akademischen Institutionen weltweit, dass trotz der unzähligen außergewöhnlichen Errungenschaften der Naturwissenschaft, diese doch zugleich auch durch einen vorbehaltslosen und größtenteils schlichtweg nicht in Frage gestellten rein materialistischen Ansatz bezüglich der Fragen rund um das Bewusstsein, wichtige Erkenntnisse unterdrückt hat.

Der von Professor Harald Walach für das „Scientific and Medical Network“ herausgegebene Bericht der „Galileo Commission“ mit dem Titel “Science Beyond a Materialist Worldview” (dt.: Wissenschaft jenseits einer materialistischen Weltanschauung) verfolgt die Absicht, eine erneute und fachübergreifenden Debatte über die der Mehrheit von Wissenschaften und Wissenschaftlern zugrundeliegende Weltsicht und ihre Auswirkungen auf die Wissenschaften der Zukunft anzustoßen.

Zugleich fordert der Bericht vor dem Hintergrund seiner Grundthese (laut der die Wissenschaft von ihren eigenen Annahmen zurückgehalten wird), eine Erweiterung der Wissenschaften über die selbst auferlegten Grenzen hinaus, indem das Bewusstsein als grundlegend (…und nicht umgekehrt) betrachtet und anerkannt wird.

Tatsächlich, so erläutert der Herausgeber Prof. Harald Wallach, sei diese Forderung und These allerdings weder neu noch der Wissenschaft fern, wenn etwa schon der Nobelpreisträger Max Planck (s. Abb. l.) 1918 bemerkte: „Ich betrachte die Materie als aus dem Bewusstsein heraus entstehend. Wir können nicht hinter das Bewusstsein kommen. Alles, über das wir sprechen, alles das, was wir als bestehend annehmen, postuliert Bewusstseins. Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie in einem winzigsten Sonnensystem des Alls zusammenhält. Da es im ganzen Weltall aber weder eine intelligente Kraft noch eine ewige Kraft gibt – es ist der Menschheit nicht gelungen, das heißersehnte Perpetuum mobile zu erfinden – so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. (…)“

Aus einem Brief Galileo Galileis an Johannes Kepler folgenden Satz zitierend: „Hier in Padua gibt es einen Philosophieprofessor, den ich wiederholt und dringend gebeten habe, den Mond und die Planeten doch durch mein Glas zu betrachten, was er unwillkürlich ablehnt“, zieht Walach direkte Parallelen in die heutige Zeit und merkt an: „Viele Wissenschaftler – darunter auch akademische Psychologen und Philosophen – zögern auch heute noch‚ durch dieses Teleskop‘ auf die wissenschaftlichen Beweise für ein Bewusstsein jenseits des Gehirns zu blicken, da auch hier eine starke philosophische Verpflichtung gegenüber der materialistischen Hypothese davon existiert, dass das Bewusstsein im und vom Gehirn erzeugt wird, und zudem Druck ausgeübt wird, um in dieser Sache die Konformität innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft aufrecht zu erhalten.

Dennoch, so Walach weiter, könne sich keine intellektuelle Aktivität des Menschen – einschließlich der Wissenschaft – der Tatsache entziehen, dass sie philosophische Annahmen treffen muss, die mit seiner eigenen Methodik nicht bewiesen werden können.

Der Bericht der Galileo-Kommission will nun zeigen, dass die Überzeugung vom Bewusstsein als Ergebnis – als ein aufkommendes Phänomen der Gehirnaktivität, weder bewiesen noch gerechtfertigt ist, selbst wenn sie weit verbreitet ist: „Neuronale Korrelate stellen weder neuronale Ursachen dar, noch sollte Wissenschaft als offene Untersuchungsmethode logischerweise einzig und allein mit naturwissenschaftlichem Materialismus oder Szientismus verschmolzen werden.

Die Autoren des Reports stellen dazu fest, dass es substanzielle empirische Phänomene gibt, die der materialistischen Hypothese widersprechen, laut der das Bewusstsein nur neuronale Aktivität ist.

Zu diesen Beweisen zählt der Bericht:

  • Verifizierte Berichte über Nahtoderlebnisse mit komplexen Intuitionen, Wahrnehmungen, Erkenntnissen und Emotionen während gut dokumentierter Abwesenheit von Gehirnaktivität.

  • Verifizierte Berichte über nicht-lokale Wahrnehmungen, die unabhängig von solchen Todesfällen ohne Abwesenheit der Gehirnaktivität bestätigt wurden.

  • Die umfangreiche Datengrundlage der Parapsychologie und der anomalen Kognitionsforschung, die anhand von einer ganzen Reihe von Metaanalysen zeigt, dass solche nichtlokalen Wahrnehmungen tatsächlich möglich sind.

  • Die ebenso große Datengrundlage zu Fällen von Kindern, die sich an frühere Leben erinnern und von denen einige entsprechende Missbildungen aufweisen.

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Eine wachsende Zahl von aufgeschlossenen Wissenschaftlern erforscht mittlerweile genau diese Grenzbereiche bereits mit vorhandenen wissenschaftlichen Methoden und kommt zu empirisch fundierten Schlussfolgerungen, wie sie die Ansichten des Mainstreams in Frage stellen.

Nicht zuletzt im nun von der „Galileo Commission“ vorgelegten Bericht argumentieren einige dieser Forscher und Wissenschaftler daher, dass die Wissenschaft ein Modell des Bewusstseins braucht, „das nicht reduktiv ist und dem Bewusstsein seinen eigenen ontologischen Status erlaubt, wie es Max Planck in seinem (obig genannten Zitat) anführe.

Der Bericht argumentiert, „dass ein Minimum-Consensus-Modell ein Modell mit zwei Aspekten oder Komplementarität ist, in dem Materie und Geist, Bewusstsein und sein physisches Substrat zwei Aspekte der Realität sind, die nicht reduzierbar sind und gleichzeitig Perspektiven einer zugrunde liegenden Realität darstellen.“

Dies vorausgesetzt, könne man „sofort erkennen, dass das Bewusstsein seinen eigenen direkten Zugang zur Realität haben kann, nicht nur durch die Sinneswahrnehmung wie im klassischen Empirismus, sondern auch durch die innere Wahrnehmung oder radikale Selbstbetrachtung“, so die Autoren. Infolgedessen könne sich so ein ergänzender und ebenso gültiger Zugangsweg zur Realität ergeben, der über das Bewusstsein hinausgeht und das zusätzlich zum klassischen Weg, wie ihn die Naturwissenschaft anbietet.

Dies könnte dann – unter bestimmten Voraussetzungen – einen direkten Zugang zu tieferen Realitätsstrukturen beinhalten, wodurch wichtige Einblicke zu Fragen nach Ethik, Sinn und Werten erlangt werden könnten: „Tatsächlich legen Erkenntnisse aus Nahtoderfahrungen und anderen transformativen Erfahrungen nahe, dass wir alle in ein größeres Bewusstseinsfeld eingebettet sind, was tiefgreifende Auswirkungen auf die Ethik gerade auch in einer vernetzten Welt hat.“

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Nicht zuletzt aus diesem Grund wollen die Autoren mit ihrem Berichts die wissenschaftliche Gemeinde dazu ermutigen, „die absoluten Voraussetzungen, auf denen ihre Aktivitäten basieren, kritischer zu reflektieren und ihren Geltungsbereich um eine Wissenschaft des Bewusstseins zu erweitern, die über die derzeitigen materialistischen Beschränkungen hinausgeht.“ Dies eröffne möglicherweise neue qualitative Forschungsmöglichkeiten, wie dies bereits bei kontemplativen Neurowissenschaften der Fall sei.

Der Neuropsychiater und Bestseller-Autor des Bestseller-Buches Dr. Iain McGilchrist bemerkt dazu: „Echte Wissenschaftler stellen die wichtigen großen Fragen und halten ihre Gedanken offen. Es erfordert viel moralisches Engagement und Mut, weniger eng zu denken. Aber ohne anders zu denken, werden keine großen Entdeckungen gemacht. Gesunde Wissenschaft ist eher einschließend als ausschließend, eher befreiend als einschränkend. Die derzeitige Mainstream-Wissenschaft macht jedoch unwissenschaftliche Annahmen, auch wenn sie davon ausgeht, überhaupt keine Annahmen zu machen.

Um nur ein Beispiel zu nennen: Es gibt keinen einzigen Beweis dafür, dass aus Materie Bewusstsein entsteht. Es gibt aber einige Gründe aus der heutigen Physik für die Annahme, dass Bewusstsein vor Materie existiert(e). Was heutzutage für die Wissenschaft gilt, ist nicht wissenschaftlich genug, und als Folge davon verpassen wir große potenzielle Entdeckungen und stupieren den menschlichen Geist.“

Dr. Peter Fenwick, Neurowissenschaftler und Präsident des „Scientific and Medical Network“, fügt hinzu: „Der Galileo-Bericht fordert die materialistische Position direkt heraus und versucht, die Beweise gegen sie und die Glaubensstrukturen unserer gegenwärtigen wissenschaftlichen Gemeinde zu prüfen. Wie Galen Strawson, wissenschaftlicher Philosoph an der University of Texas, sagte: “Die besondere Leugnung (der Existenz des Bewusstseins) ist das Seltsamste, was jemals in der gesamten Geschichte des menschlichen Denkens geschehen ist.” Die Veröffentlichung und Verbreitung dieses Berichts ist also ebenso zeitgemäß wie wichtig, um die Unlogik unserer materialistischen Kultur aufzuzeigen.

Dr. Larry Dossey, Herausgeber des „Journal of Science and Healing“ bemerkt darüber hinaus:
„Zukünftig werden unsere Nachkommen sicherlich mit Erstaunen auf ein Markenzeichen unserer Zeit schauen: Wie wir vom Materialismus getäuscht wurden, wie unsere genialsten Wissenschaftler ihren Verstand mit Begeisterung benutzten, um zu beweisen, dass der Verstand nicht existiert und wie sie ihr eigenes Bewusstsein dazu nutzen, zu beweisen, dass es in Wirklichkeit gar kein Bewusstsein gibt. Die Voraussetzung für das Überleben unserer Art ist es in erster Linie, die menschenunwürdigen, lähmenden und selbstmörderischen Geißeln des Materialismus zu überwinden. (…) Wir leben in einer Zeit der Krise, vor allem aufgrund der materialistischen Weltanschauung, die unserer Kultur zugrunde liegt, die Lebewesen als chemische Maschinen und den Geist als nichts anderes als ein Produkt des Gehirns betrachtet.

Diese Weltsicht hat eine Atmosphäre des Nihilismus geschaffen, das Gefühl, dass das Leben zwecklos und bedeutungslos ist, und es fördert auch unseren rücksichtslosen Missbrauch der Umwelt. Wie der Bericht der Galileo-Kommission eindeutig zeigt, zeigen viele zeitgenössische wissenschaftliche Untersuchungen, dass die Annahmen dieses Weltbildes falsch sind, und weisen auf eine ganzheitliche und spirituelle Perspektive hin. Als Kultur müssen wir uns dringend mit dieser neuen Perspektive auseinandersetzen, damit wir beginnen können, harmonischer miteinander und mit der natürlichen Welt zu leben. Der Bericht der Galileo-Kommission ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu diesem Ziel.“

– Eine Zusammenfassung des „Galileo Commission Report“ finden Sie HIER

Quelle

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Kybalion – Die sieben hermetischen Prinzipien

Kyballion

Das Kybalion wurde von drei Eingeweihten geschrieben.
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Die sieben hermetischen Prinzipien sind ein Wegweiser der Weisheitslehren. Die praktische Anwendung dieser zeitlosen Weisheit zählt zum Erbe der westlichen Mysterienschulen und zum traditionellen Einweihungsweg.
 
„Die Prinzipien der Wahrheit sind sieben; derjenige, der sie kennt und versteht, besitzt den Meister-Schlüssel, durch dessen Berührung sich alle Tore des Tempels öffnen.“ Das Kybalion
Die sieben hermetischen Prinzipien, auf welchen die ganze hermetische Philosophie beruht, sind folgende:
 
1. Das Prinzip der Mentalität
2. Das Prinzip der Entsprechung
3. Das Prinzip der Schwingung
4. Das Prinzip der Polarität
5. Das Prinzip des Rhythmus
6. Das Prinzip von Ursache und Wirkung
7. Das Prinzip des Geschlechts.
Dr. Elias Rubenstein: Kybalion der drei Eingeweihten
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1. Das Prinzip der Mentalität
 
„Das All ist Mind*; das Universum ist mental.“ Das Kybalion
*Es gibt kein deutsches Wort, das der Bedeutung des englischen Wortes „mind“ ganz entsprechen würde. Darum wurde in der Übersetzung das englische Wort „mind“ beibehalten. Das menschliche Mind ist das, was im Menschen denkt und fühlt. Unter dem Mind des All ist jener Aspekt des All zu verstehen, in dem das All denkt und fühlt. Mind ist das Substantiv vom Adjektiv mental, das auch im Deutschen gebräuchlich ist.
 
Dieses Prinzip enthält die Wahrheit, dass „alles Mind ist.“ Es erklärt, dass das All (das All ist wesentliche Wirklichkeit, die allen äußeren Manifestationen und Erscheinungen, welche wir unter den Ausdrücken „das materielle Universum“, „die Erscheinung des Lebens“, „Materie“, „Energie“ erkennen, kurz allem, was unseren materiellen Sinnen wahrnehmbar ist, zugrunde liegt) Spirit ist, welches in sich selbst unerkennbar und undefinierbar ist, welches aber gedacht und betrachtet werden kann als universelles, unendliches, lebendes Mind. Dieses Prinzip erklärt auch, dass die Erscheinungswelt oder das Universum nichts anderes ist als eine mentale Schöpfung des Alls, den Gesetzen der erschaffenen Dinge unterworfen, dass das Universum, als Ganzes und in seinen Teilen und Einzelwesen im Mind des Alls existiert, in dessen Mind wir „leben und uns bewegen und unser Sein haben“. Dadurch, dass dieses Prinzip die mentale Natur des Universums offenbart, erklärt es leicht all die verschiedenen mentalen und psychischen Phänomene, welche so oft die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich lenken, die aber ohne eine solche Erklärung unverständlich bleiben und jeder wissenschaftlichen Behandlung trotzen.

Das Verständnis dieses großen hermetischen Prinzips befähigt das Individuum, die Gesetze des mentalen Universums zu erfassen und zu seinem Nutzen und Fortschritt anzuwenden. Der hermetische Schüler kann die großen mentalen Gesetze intelligent anwenden, statt sie zufällig zu benützen. Hat er den Meister-Schlüssel in seinen Händen, dann kann der Schüler die zahlreichen Tore des mentalen und psychischen Weisheitstempels öffnen und ihn frei und intelligent betreten.
 
Dieses Prinzip erklärt die wahre Natur von „Energie“, „Macht“ und „Materie“, es erklärt, warum und wie all dies der Beherrschung des Mind unterworfen ist.
Vor langen Jahren schrieb ein alter hermetischer Meister: „Wer die Wahrheit von der mentalen Natur des Universums erfasst hat, ist wohl vorgeschritten auf dem Pfade der Meisterschaft.“
Und diese Worte sind heute ebenso wahr wie zu der Zeit, da sie niedergeschrieben wurden. Ohne diesen Meister-Schlüssel ist Meisterschaft unmöglich und der Schüler pocht ohne ihn vergeblich an die Tore des Tempels.
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2. Das Prinzip der Entsprechung
„Wie oben, so unten; wie unten, so oben.“ Das Kybalion
Dieses Prinzip enthält die Wahrheit, dass es immer eine Übereinstimmung zwischen den Gesetzen und Erscheinungen auf den verschiedenen Plänen von Sein und Leben gibt. Das alte hermetische Axiom heißt: „Wie oben, so unten; wie unten, so oben.“ Das Erfassen dieses Prinzips gibt uns die Mittel zur Lösung vieler dunkler Paradoxe und verborgener Naturgeheimnisse. Es gibt Pläne jenseits unseres Erkennungsvermögens; wenn wir aber das Prinzip der Entsprechung anwenden, können wir viel verstehen, was uns sonst unerkennbar bliebe. Dieses Prinzip kann allgemein angewendet werden, es offenbart sich überall auf den verschiedenen Plänen des materiellen, des mentalen und des spirituellen Universums, es ist ein universales Gesetz.
Die alten Hermetiker betrachteten es als eines der wichtigsten mentalen Mittel, durch welche der Mensch die Hindernisse beseitigen kann, die das Unbekannte seinen Blicken verbergen. Wenn man dieses Prinzip anwendet, kann es einem gelingen, sogar den Schleier der Isis so weit zu lüften, dass ein Schimmer vom Antlitz der Göttin erhascht werden kann.
Ebenso wie die Anwendung der geometrischen Lehrsätze den Menschen befähigt, von seiner Sternwarte aus ferne Sonnen und ihre Bewegungen zu messen, so kann der Mensch mit Hilfe es Prinzips der Entsprechungen intelligent vom erkannten auf das Unbekannte schließen. Wenn er die Monade studiert, versteht er die Erzengel.
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3. Das Prinzip der Schwingung
„Nichts ruht; alles bewegt sich; alles schwingt.“ Das Kybalion
Dieses Prinzip enthält die Wahrheit, dass „alles in Bewegung ist“, dass „nichts still steht“, dass „alles schwingt“. Das sind Tatsachen, welche die moderne Wissenschaft bestätigt und welche jede neue wissenschaftliche Entdeckung zu bestätigen geeignet ist. Und doch wurde dieses hermetische Prinzip schon vor tausenden von Jahren durch die aItägyptischen Meister ausgesprochen. Dieses Prinzip erklärt, dass die Unterschiede zwischen den verschiedenen Manifestationen von Materie, Energie, Mind und sogar Geist hauptsächlich auf abweichenden Schwingungsgraden beruhen. Im All, welches reiner Geist ist, hernieder zu den gröbsten Formen der Materie, ist alles in Schwingung; je höher die Schwingung, desto höher der Platz in der Stufenleiter. Die Schwingung des reinen Geistes (Spirit) ist von einem so unendlichen Grad von Intensität und Schnelligkeit, dass sein Zustand praktisch dem der Ruhe gleichkommt geradeso, wie ein sich rasch drehendes Rad bewegungslos erscheint. Und am anderen Ende der Leiter gibt es grobe Formen der Materie, deren Schwingungen so langsam sind, dass sie in Ruhe zu sein scheinen. Zwischen diesen Polen gibt es Millionen über Millionen von verschiedenen Schwingungsgraden. Vom Körperteilchen und Elektron, vom Atom und Molekül zu Welten und Universen ist alles in schwingenden Bewegung.
 
Dies trifft zu auf den Plänen von Energie und Kraft (welche nur verschiedene Grade von Schwingung sind), ebenso wie auf den mentalen Plänen (deren Zustand von Schwingungen abhängt), ja sogar auf den spirituellen Plänen. Wer dieses Prinzip versteht und die dazu gehörigen Formeln kennt, kann seine eigenen mentalen Schwingungen beherrschen, wie auch die mentalen Schwingungen anderer. Die Meister wenden dieses Prinzip auch dazu an, Naturerscheinungen auf mannigfache Art zu besiegen. „Wer das Prinzip der Schwingung versteht, hat das Szepter der Macht erlangt“ sagt ein alter Schriftsteller.
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4. Das Prinzip der Polarität
„Alles ist zweifach, altes ist Pole; alles hat seine zwei Gegensätze; Gleich und Ungleich ist dasselbe. Gegensätze sind ihrer Natur nach identisch, nur im Grad verschieden; Extreme begegnen einander; alle Wahrheiten sind nur Halb-Wahrheiten; alle Paradoxa können in Übereinstimmung gebraucht wenden.“ Das Kybalion
Dieses Prinzip enthält die Wahrheit, dass „alles zweifach ist“, dass „alles zwei Pole hat“, dass „alles seine zwei Gegensätze hat“. Alle diese Sätze sind alte hermetische Axiome. Das Prinzip erklärt die alten Paradoxe, die so viele Menschen verblüfft haben, indem sie feststellen, „Thesis und Antithesis sind ihrer Natur nach identisch, nur im Grad verschieden“; „Gegensätze sind dasselbe, sie unterscheiden sich nur im Grad“; „Jedes Paar von Gegensätzen kann in Übereinstimmung gebracht werden“; „Extreme begegnen sich“; „Alles ist und ist nicht zu gleicher Zeit“; „Alle Wahrheiten sind nur Halbwahrheiten“; „Jede Wahrheit ist halb falsch“; „Jedes Ding hat zwei Seiten“ usw. usw.
 
Es erklärt, dass alles zwei Pole oder entgegengesetzte Aspekte hat, dass Gegensätze in Wirklichkeit nur die zwei Extreme desselben Dinges sind mit vielen verschiedenen Graden zwischen den beiden. Um dies zu erläutern: Hitze und Kälte, obwohl „Gegensätze“, sind tatsächlich dasselbe, die Unterschiede bestehen nur in den Graden eines und desselben Dinges. Schau auf dein Thermometer und suche den Punkt zu entdecken, bei dem „Hitze“ endet und „Kälte“ beginnt! Es gibt keine absolute Hitze oder absolute Kälte – die zwei Ausdrücke Hitze und Kälte bezeichnen nur verschiedene Grade desselben Dinges, und dieses selbe Ding, welches als Hitze und Kälte erscheint, ist nur eine Form, eine Variation und ein Grad von Schwingung. So sind Hitze und Kälte einfach die zwei Pole von dem, was wir Wärme nennen – und die hiervon abhängenden Erscheinungen sind Äußerungen des Prinzips der Polarität. Das gleiche Prinzip äußert sich auch im Falle von „Licht und Dunkelheit“, welche dasselbe sind; die Unterschiede bestehen nur in den verschiedenen Graden zwischen den beiden Polen der Erscheinung. Wo hört Dunkelheit auf und wo beginnt das Licht? Was ist der Unterschied zwischen „groß und klein“, zwischen „hart und weich“, zwischen „schwarz und weiß“, zwischen „scharf und stumpf“, zwischen „leise und laut“, zwischen „hoch und niedrig“ „zwischen positiv und negativ“? Das Prinzip der Polarität erklärt diese Paradoxe und kein anderes Prinzip kann es beiseite stellen.
 
Das gleiche Prinzip wirkt auch auf dem mentalen Plan. Nehmen wir ein radikales und extremes Beispiel: „Liebe und Hass“, zwei mentale Zustände, die anscheinend ganz verschieden voneinander sind. Und dennoch gibt es Grade des Hasses und Grade der Liebe und einen mittleren Punkt, an welchem wir die Ausdrücke Gefallen und Missfallen gebrauchen; diese Ausdrücke gehen aber so nach und nach ineinander über, dass wir manchmal nicht wissen, ob uns etwas gefällt oder missfällt oder keines von beiden. Und alles sind nur Grade desselben Dinges. Du wirst das einsehen, wenn du einen Augenblick darüber nachdenkst. Ja, man kann noch weiter gehen (die Hermetiker halten dies von noch größerer Wichtigkeit): es ist möglich, die Schwingungen des Hasses in die Schwingungen der Liebe umzuwandeln und zwar bei sich selbst wie auch bei anderen.
 
Viele von euch, die diese Zeilen lesen, haben persönliche Erfahrungen in dem unwillkürlichen, raschen Übergang von Liebe zu Hass und umgekehrt, bei sich selbst und bei anderen. Ihr werdet daher die Möglichkeit dieses Überganges mit Hilfe des Willens, durch Anwendung der hermetischen Formeln, verstehen. „Gut und Böse“ sind auch nur die Pole desselben Dinges, und der Hermetiker beherrscht die Kunst, Böses in Gutes umzuwandeln durch die Anwendung des Prinzips der Polarität. Kurz, die Kunst der Polarisation ist ein Teil der mentalen Alchimie, der den alten und den modernen hermetischen Meistern bekannt ist und von ihnen ausgeübt wird. Wer dieses Prinzip versteht, ist fähig, seine eigene Polarität wie auch die Polarität anderer zu ändern, wenn er dem Studium, das zur Beherrschung dieser Kunst notwendig ist, die entsprechende Zeit widmet.
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5. Das Prinzip des Rhythmus
„Alles fließt; aus und ein; alles hat seine Gezeiten; alles hebt sich und fällt, der Schwung des Pendels äußert sich in allem; der Ausschlag des Pendels nach rechts ist das Maß für den Ausschlag nach links; Rhythmus gleicht aus.“ Das Kybalion
 
Dieses Prinzip enthält die Wahrheit, dass sich in allem eine abgemessene Bewegung, hin und her, äußert; ein Fluten und Einfluten; ein Rückwärts und Vorwärtsschwingen; eine pendelartige Bewegung; eine gezeiten gleiche Ebbe und Flut; eine Hoch-Zeit und eine Tief-Zeit; zwischen den beiden Polen, die in Übereinstimmung mit dem eben besprochenen Prinzip der Polarität existieren. Es gibt immer eine Aktion und eine Reaktion; einen Fortschritt und einen Rückschritt;

ein Steigen und ein Fallen; und dies in allen Angelegenheiten des Universums, der Sonnen, Welten, Menschen, Tiere, des Mind, der Energie und der Materie. Dieses Gesetz äußert sich in der Erschaffung und Zerstörung der Welten; im Aufstieg und Verfall der Nationen; im Leben aller Dinge; und schließlich auch in den mentalen Zuständen der Menschen (und gerade im Zusammenhang mit letzteren finden die Hermetiker das Verständnis dieses Prinzips am wichtigsten).
 
Die Hermetiker haben dieses Prinzip erfasst, da sie seine universale Anwendung erkannten; sie haben auch gewisse Mittel entdeckt, um durch Anwendung geeigneter Formeln und Methoden der Wirkung dieses Prinzips in sich selbst zu begegnen. Sie wenden das mentale Gesetz der Neutralisation an. Sie können das Prinzip nicht aus der Welt schaffen, können seine Wirkung nicht aufheben, aber sie haben gelernt, seine Wirkungen auf sich selbst bis zu einem gewissen Grade, der von der Beherrschung des Prinzips abhängt, zu vermeiden. Sie haben gelernt, es zu gebrauchen, statt von ihm gebraucht zu werden. Die Kunst der Hermetiker besteht in dieser und ähnlichen Methoden. Die hermetischen Meister polarisieren sich auf jenen Punkt, auf welchem sie zu ruhen wünschen und neutralisieren dann die rhythmische Pendelschwingung, welche sie zum anderen Pol tragen wollte.
 
Alle Individuen, welche irgendein Maß von Selbstbeherrschung erlangt haben, tun dies bis zu einem gewissen Grad, mehr oder weniger unbewusst; aber der Meister tut es bewusst und mit Hilfe seines Willens. Er erreicht einen Grad von Gleichgewicht und mentaler Festigkeit, der für die Massen, die gleich einem Pendel vor- und rückwärts geschwungen werden, kaum glaublich ist. Dieses Prinzip und das Prinzip der Polarität wurde von den Hermetikern eingehend studiert, und die Methoden des Entgegenwirkens, der Neutralisation und der Gebrauch derselben bilden einen Hauptteil der hermetischen mentalen Alchimie.
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6. Das Prinzip von Ursache und Wirkung
„Jede Ursache hat ihre Wirkung; jede Wirkung hat ihre Ursache; alles geschieht gesetzmäßig; Zufall ist nur ein Name für ein unerkanntes Gesetz, es gibt viele Pläne von Ursachen, aber nichts entgeht dem Gesetz.“ Das Kybalion
 
Dieses Prinzip enthält die Wahrheit, dass jede Wirkung ihre Ursache hat; dass jede Ursache eine Wirkung hervorbringt. Es erklärt, dass „alles gesetzmäßig geschieht“ dass nichts sich „nur zufällig ereignet, dass es keinen Zufall gibt“; dass unter den verschiedenen Plänen von Ursache und Wirkung die höheren Pläne die niederen beherrschen, dass aber nichts jemals ganz dem Gesetz entgeht. Die Hermetiker verstehen die Kunst und die Methoden, sich bis zu einem gewissen Grad über den gewöhnlichen Plan von Ursache und Wirkung zu erheben; indem sie sich mental zu einem höheren Plan erheben, werden sie aus Wirkungen zu wirkenden Ursachen. Die Massen des Volkes werden weitergetragen, sie gehorchen der Umgebung; den Willen und Wünschen anderer, die stärker sind als sie; der Vererbung; Suggestion; und noch anderen äußeren Ursachen, von denen sie gleich Schachfiguren über das Brettspiel des Lebens bewegt werden.
 
Die Meister aber erheben sich zu den höheren Plänen und beherrschen so ihre Stimmungen, Charaktere, Eigenschaften und Kräfte ebenso gut wie ihre Umgebung; sie werden Spieler statt Spielfiguren. Sie helfen das Spiel des Lebens zu spielen, statt von anderem Willen und von ihrer Umgebung gespielt und bewegt zu werden. Sie wenden die Prinzipien an, statt ihre Werkzeuge zu sein. Die Meister sind der Kausalität der höheren Pläne unterworfen, aber sie helfen, den eigenen Plan zu beherrschen. In dieser Darlegung ist eine Welt hermetischen Wissens enthalten – lebe sie, wer kann.
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7. Das Prinzip des Geschlechts
„Geschlecht ist in allem; alles hat sein männliches und sein weibliches Prinzip in sich; Geschlecht offenbart sich auf allen Plänen.“ Das Kybalion
Dieses Prinzip enthält die Wahrheit, dass in allem sich das Geschlecht offenbart, dass das männliche und das weibliche Prinzip immer tätig sind. Dies trifft nicht nur auf den physischen Plan, sondern auch auf den mentalen und sogar auf die spirituellen Pläne zu. Auf dem physischen Plan äußert sich das Prinzip als „Sex“, Sexualität; auf den höheren Plänen nimmt es höhere Formen an, das Prinzip aber bleibt immer dasselbe. Keine Schöpfung, sei sie physisch, mental oder geistig, ist ohne dieses Prinzip möglich. Das Verständnis seiner Gesetze wird so manche Tatsachen erhellen, welche den Menschenverstand verblüfft haben.
 
Das Prinzip wirkt immer in der Richtung von Zeugung, Neubildung und Schöpfung. Alle Dinge, alle Personen enthalten in sich die zwei Elemente oder Prinzipien, d. h. dieses große Prinzip. Jedes männliche Wesen enthält auch das weibliche Element; jedes weibliche Wesen enthält auch das männliche Prinzip. Wenn ihr die Philosophie der mentalen und geistigen Schöpfung, Zeugung und Neubildung verstehen wollt, dann müsst ihr dieses hermetische Prinzip verstehen und studieren. Es enthält die Lösung vieler Rätsel des Lebens. Wir warnen euch: dieses Prinzip hat keinerlei Beziehungen zu den zahlreichen gemeinen, verderblichen und erniedrigenden lüsternen Theorien, Lehren und Praktiken, die unter phantastischen Namen gelehrt werden und die eine Entweihung dieses großen Naturprinzips sind. Solche gemeine Wiederbelebung der alten berüchtigten Formen des Phallizismus verdirbt Gemüt, Körper und Seele. Die hermetische Philosophie hat immer eindringlich vor diesen niederen Lehren gewarnt, die nur dazu geeignet sind, Begierden und Zügellosigkeiten zu wecken und das Prinzip der Natur zu verdrehen. Wenn ihr solche Lehren sucht, müsst ihr anderswo hingehen, die hermetische Lehre enthält nichts Derartiges. Dem Reinen ist alles rein; dem Gemeinen ist alles gemein.
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Quelle: Cornelia Siegmann
cert. NLP Trainerin,
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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Der Einfluss der hermetischen Schriften
Es wird allgemein angenommen, dass die hermetischen Schriften ägyptisch-griechische Weisheitstexte sind, die aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. stammen und möglicherweise sogar aus noch späterer Zeit. Diese Schriften werden häufig als Dialoge präsentiert, in denen ein Lehrer, der normalerweise als Hermes Trismegistos identifiziert wird, einen Schüler erleuchtet.
 
Die Texte gelten als Grundlage der Hermetik. Sie erörtern das Göttliche, den Kosmos, den Geist und die Natur. Einige streifen Alchemie, Astrologie und verwandte Konzepte.
An manchen Stellen gleichen die hermetischen Schriften Geschichten aus der Bibel, weshalb sie von einigen Priestern begeistert aufgenommen wurden. Zum Beispiel schrieb der Kirchenvater Lactantius im 3. Jahrhundert n. Chr.: „Hermes Trismegistos hat, ich weiß nicht wie, fast die ganze Wahrheit gefunden.“
 
Auch der Islam setzte sich ab dem 9. Jahrhundert mit der Hermetik auseinander, während in späterer Zeit große Gelehrte wie Leonardo da Vinci, Isaac Newton oder C.G. Jung die hermetischen Schriften studierten.
Die Hermetik übte bis ins 17. Jahrhundert einen großen Einfluss auf die Naturwissenschaften aus, und sie bildete die Grundlage für die bis dahin verbreitete Alchemie, als deren Ziele neben der Herstellung von Gold auch der Stein der Weisen und das Lebenselixier gelten
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Die Philosophie ist ebenfalls stark mit Hermes Trismegistos verbunden. Der Asclepius und das Corpus Hermeticum gehören zu den wichtigsten Hermetika, d.h. überlieferten Schriften, die Hermes Trismegistos zugeschrieben werden, während europäische Alchemisten die ihm ebenfalls zugeschriebene legendäre Tabula Smaragdina, zwei aus grünem Smaragd bestehende Steintafeln, als das Fundament ihrer Kunst und ihrer hermetischen Tradition betrachten.
Indem man ihm nachsagt, dass er der Autor des Corpus Hermeticum sei, einer Reihe von heiligen Texten, die die Basis der Hermetik bilden, ist Hermes Trismegistos ein geheimnisumwitterter Name.

Viele Autoren assoziieren ihn sowohl mit dem griechischen Gott Hermes als auch mit dem ägyptischen Gott Thot. Thot zum Beispiel wurde eng mit Wissen verknüpft. In der ägyptischen Mythologie spielte Thot eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung der kosmischen Ordnung.

Thot wurde stark mit Magie, dem Schrifttum und der Entwicklung der Wissenschaft in Zusammenhang gebracht. In der antiken griechischen Mythologie wurde Hermes als der Gott der Religion und Mythologie bezeichnet.

Er wurde oft als Abgesandter und Botschafter der Götter dargestellt und Hermes wird mit dem römischen Gott Merkur identifiziert

Für eine Reihe mittelalterlicher Denker war Hermes Trismegistos ein heidnischer Prophet, der das Aufkommen des Christentums ankündigte.
Clemens von Alexandria schätzte, dass die Ägypter 42 heilige Schriften besaßen, die alle Lehren der ägyptischen Priester enthielten. Clemens von Alexandria war ein christlicher Theologe, der an der Katechetischen Schule von Alexandria lehrte.

Hermes Trismegistos wurden schließlich Zehntausende von Schriften zugeschrieben, die angeblich von immensem Alter waren. Zum Beispiel beschreiben Platons Timaios und Kritias, dass man im Neith-Tempel in Sais zahllose geheime Hallen finden konnte, die historische Aufzeichnungen bewahrten, die dort für mindestens 9.000 Jahre aufbewahrt worden waren.

Die Verschmelzung zweier Götter
Schließlich wurden Hermes, der griechische Gott, und Thot, das ägyptische Gegenstück, zu einem einzigen Schutzpatron der Astrologie und Alchemie vereint. Schließlich kamen während
 
der Renaissance viele Gelehrte zu der Ansicht, dass Hermes Trismegistos ein Zeitgenosse von Moses war.

Letztendlich verschwand diese Idee, nachdem festgestellt wurde, dass die hermetischen Schriften nicht früher als im 2. oder 3. Jahrhundert n. Chr. geschrieben wurden. Es wird auch von einigen Autoren wie Sayyid Ahmed Amiruddin geglaubt, dass Hermes Trismegistos der Erbauer der Pyramiden von Gizeh ist.

Andere Gelehrte sehen eine Verbindung zwischen Hermes Trismegistos und dem Propheten Mohammed. Der Prophet Mohammed, von dem angenommen wird, dass er in der Nacht der Isrā und Miʿrādsch zum Himmel aufgefahren ist, könnte ein direkter Nachfahre des Hermes Trismegistos sein, wie arabische Genealogen behaupten.

Ibn Kathir, ein sehr einflussreicher Historiker, Exeget und Gelehrter während der Mamluken-Ära in Syrien sagte: Was Idris angeht ... Er gehört zur genealogischen Kette des Propheten Muhammad, außer nach Ansicht eines Genealogen ... Ibn Ishaq sagt, dass er der erste war, der mit der Feder schrieb. Es gab eine Zeitspanne von 380 Jahren zwischen ihm und dem Leben Adams. Viele der Gelehrten behaupten, dass er der erste war, der darüber sprach, und sie nennen ihn den Dreifach-Großen Hermes [Hermes Trismegistos], –
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Das für unsere heutige Zeit interessante daran ist, dass diese Prinzipien, in vielen Bereichen der Esoterik, bis in die Gegenwart hinein großes Aufsehen und Bewunderung hervorrufen.
 
Es wurde also in den letzten Jahren nie etwas Neues entdeckt oder entwickelt, sondern es wurden lediglich einige hermetischen Prinzipien in die heutige Sprache umgesetzt.

Egal ob diese 7 hermetischen Prinzipien dem Gedankengut des Hermes Trismegistos stammen, aus Atlantis überliefert wurden, oder aus welcher Zeit auch immer sind, wichtig und interessant daran ist, dass wir Menschen sie in der heutigen Zeit noch anwenden können und sie für uns sehr effektiv nutzen können.
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26.09.2018 J/L
 

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