Abendwolken ziehen still dahin,
Nebel, sachte Wies` und Feld bedecken.
Des Tages Stunden sind gezählt,
dunkle Nacht nun Einzug hält.
Einsamkeit nimmt Platz in mancher Seel`,
der Betroffene denkt zurück, wo einst er glücklich war.
Lebensjahre, vergangen sind sie geschwind,
vermisst vielleicht die Zeit, in der man war ein Kind.
Sie kommt nicht mehr zurück,
einzig Erinnerung ist`s was bleibt.
Manches Zipperlein zudem gegenwärtig quält,
auch Wehmut im alten Herzen Einzug hält.
Die Zeiger unserer Lebensuhr,
für jeden stehen einst sie still.
Ertragen wurde bis zuletzt manch` schwere Bürde,
dann soll`s Leben auch zu Ende geh`n in Würde.
(c) by Horst M. Kohl, November 2025
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