In einer stürmischen Nacht
hat sich der Toni gedacht,
er unternimmt mit Anni
eine unvergessliche Tour
in die schöne Natur.
Doch dafür brauchten sie nur
den Proviant zu verstau’n,
damit sie später abhau’n.
„Was sagst du, Anni, dazu,
holen wir sie beide hinzu,
die Sonja und den Bert?“
„Wer ins Gebirge gern fährt,
sitzt auch in unsrem Gefährt.“
Und wer Bert noch nicht kennt,
der hat einiges schon verpennt.
Denn sein Frohsinn flog auf,
als sie gingen bergauf,
diese Höhle zu seh’n,
wo die Tropfen besteh’n.
Plötzlich wird es doch kalt,
und alle machen sie Halt
in dem Tal, wo’s wärmer ist.
Kaum dass ein jeder isst
und die Kälte vergisst,
war Bert schon wieder froh.
Sein Frohsinn, der vorhin noch floh,
setzt ihm ein Floh ins Ohr.
Bert holt die Angel hervor
und wirft sie in diesen Teich.
Alle waren gleich wieder froh,
als Bert sie angeln dort — so!
Ohne Wasser, ohne Teich,
uns’re Knie werden weich
vor lauter Lachen —
solche Sachen.
Und ein ganzer voller Bus
sieht’s und lacht sich schon tot.
Wie in der Not
im Gebirge ein Teich?
In diesem Reich …
© Ljudmila Stefanova

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