Ein Lob den Blutspendern (Nach einer Anregung von HAM)

Traurig ist’s in unserem Lande

eine regelrechte Schande

unser bester Lebenssaft

in allen Herzen Runden schafft

zu erfahren, wer ist dieses Licht

kommen die Gedanken nicht

diesem hohen Gut des Lebens

seinen Namen hat gegeben

der Menschen Wahn ist unersättlich

leider nur ganz oberflächlich

wer in diese Welt gebracht

zu erfahren, dankbar macht

alle schrei’n nach der Konserve

ängstlich achtend auf Reserve

eignes Leben hoch geschätzt

nach dem Spender kaum gelechzt

in Deutschland lebte einer

begnadet er, Dr. Karl Landsteiner

erhielt den Nobelpreis 1930 für Medizin

doch sein Ruhm ging so dahin

ein bescheidener Mensch er war

in seinem Hirn 1901 er gebar

bahnbrechend wissenschaftlich

Deutschland übersah geflissentlich

Blutgruppen, das Wunderwerk

half damit Menschen übern Berg

unterteilte sie in 0, B und A

AB, den Rhesusfaktor, ja

sein Bild auf Briefmarken geklebt

wieder nur im Ausland schwebt

Blutbanken im Ausland eingerichtet

bei uns viel später erst gesichtet

ein Prophet gilt nichts im eignen Land

der Spruch, ja, er ist wohlbekannt

drum werfe ich hier ein, es ist nur einer

der Nobelmensch Dr. Karl Landsteiner
Trennlinie 15

© Margit Farwig


Anm.: Habe selbst 51 x Blut gespendet

 

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