Meine alten Lieder

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Meine alten Lieder

 

Vorbei die Zeit, als Musik mich noch voll und ganz entzückte
Da man in den Texten noch Sinn erblickte
Diese einst so huld Kunst, man wohl heute nicht mehr kennt
Die Interpreten damals, sie waren einfach exzellent`

 

Schönheit der Musik, sie ist verarmt
Kein Text mehr heute, der meine Seele noch umgarnt
Denn Musik soll sein, Hoffnung und der Freude Hort
Dich die alten Lieder, sie leben weiter in mir fort

Zieh ich durch des Landes stille Fluren
Vergesse ich des Tages harte Prozeduren
Dann lasse ich manch altes Lied erklingen
Weil mir danach ist, Melodien fern gewordener Zeiten zu besingen

Liedkunst
Beinah` vergesen im modernen Zeiten-Dunst
Ihr alleine will ich Gunst erweisen

Auch wenn man sich darüber möcht`, das Maul zerreisen

Beim Hören meiner Lieder
Auf alten Platten immer wieder
Entfleucht der Brust so mancher Seufzer
Auch lässt sich nicht vermeiden, manch verlegenes Geräusper

                                                                                                                                                        Trennlinie 15

© Horst M. Kohl, Mai 2018
www.jakobus-poesie.de
www.abenteuer-literatur.de

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