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Literaur.news
 
 
Auf dieser Seite finden sie sie Neuigkeiten zu dieser Seite, sowie interessante Artikel und Links zum Weltgeschehen und natürlich auch zur Literatur.


September 2021
 
 

Herbsttag

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.
Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und
jage
 die letzte Süße in den schweren Wein.
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Rainer Maria Rilke
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Meine Buchempfehlung für den September

Antje Rávik Strubel: Blaue Frau  / In "Blaue Frau" erzählt Antje Rávik Strubel aufwühlend von den ungleichen Voraussetzungen der Liebe, den Abgründen Europas und davon, wie wir das Ungeheuerliche zur Normalität machen.

Buchinfos -   Titel: Blaue Frau    Genre: Roman    Preis: 24 Euro    Erscheinungsjahr: 2021    Seitenzahl: 432    ISBN: 978-3103971019
 
Adina wuchs als letzter Teenager ihres Dorfs im tschechischen Riesengebirge auf und sehnte sich schon als Kind in die Ferne. Bei einem Sprachkurs in Berlin lernt sie die Fotografin Rickie kennen, die ihr ein Praktikum in einem neu entstehenden Kulturhaus in der Uckermark vermittelt.Unsichtbar gemacht von einem sexuellen Übergriff, den keiner ernst nimmt, strandet Adina nach einer Irrfahrt in Helsinki. Im Hotel, in dem sie schwarzarbeitet, begegnet sie dem estnischen Professor Leonides, Abgeordneter der EU, der sich in sie verliebt. Während er sich für die Menschenrechte stark macht, sucht Adina einen Ausweg aus dem inneren Exil.
 
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August 2021
Meine Buchempfehlung für den August
 
Der Mauersegler - Jasmin Schreiber -

Menschen träumen vom Fliegen, wovon träumt ein Mauersegler? Vielleicht vom Fallen, so wie wir an der Grenze zwischen Wachsein und Schlaf.

Im freien Fall befindet sich auch Prometheus, als sein bester Freund Jakob stirbt. Nach einer überstürzten Flucht vor Polizei, Familie und sich selbst schlägt er am dänischen Strand auf. Der Mauersegler erzählt von einem Mann, der unter seiner Schuld zu zerbrechen droht. Und von zwei Frauen, die wenig Fragen stellen – wie alle Menschen, die ihre eigenen Geheimnisse haben.

Die Geschichte einer großen Freundschaft, eines unerwarteten Todes und der Suche nach Vergebung
 
 

 
US-Geheimdienste können Coronaursprung in Bericht nicht klären
Washington – Die US-Geheimdienste haben ihren mit Spannung erwarteten Bericht zum Ursprung des Coronavirus veröffentlicht – und kein eindeutiges Ergebnis präsentieren können. In dem am vergan­genen Freitag publik gemachten Bericht werden sowohl eine Übertragung von Tier zu Mensch als auch ein Laborunfall in China als „plausible Hypothesen“ bezeichnet.Für eine abschließende Bewertung fehlten klinische Proben oder Daten zu den frühen Infektionsfällen in China, erklärten die Geheimdienste. Die Nachrichtendienste seien „weiterhin gespalten“ in der Frage, was der „wahrscheinlichste Ursprung“ der Coronapandemie sei, hieß es in dem Bericht.Vier US-Geheimdienste kommen demnach mit „niedriger“ Sicherheit zu dem Schluss, dass die Pandemie auf eine Virusübertragung von Tier zu Mensch zurückgeht. Zwei andere Geheimdienste gehen dagegen mit „mittlerer“ Sicherheit davon aus, dass ein Laborunfall zu der Pandemie führte.Analysten in drei anderen Diensten wiederum konnten sich nicht auf eine Zuordnung einigen. Grund für die Unterschiede sei die unterschiedliche Gewichtung der „nachrichtendienstlichen Berichte und wissen­schaftlichen Veröffentlichungen sowie der nachrichtendienstlichen und wissenschaftlichen Lücken“, hieß es.In dem von US-Präsident Joe Biden angeforderten Bericht der Nationalen Geheimdienstdirektion wird allerdings ausgeschlossen, dass das Coronavirus als „biologische Waffe“ entwickelt wurde. Die meisten Geheimdienste gehen auch nicht davon aus, dass das Virus durch Genmanipulation entstand – auch wenn zwei Dienste sich diesem Urteil nicht anschließen wollten, weil die Sachlage nicht ausreichend eindeutig sei.Hervorgehoben wird in dem Bericht schließlich, „dass Chinas Regierungsvertreter vor dem ursprüngli­chen Ausbruch von COVID-19 keine vorherige Kenntnis über das Virus“ hatten. Biden hatte den Bericht vor drei Monaten bei seinen Geheimdiensten in Auftrag gegeben. Das Dokument wurde diese Woche in einer geheimen Fassung dem Weißen Haus vorgelegt. Freigegeben wurde nun eine für die Öffentlichkeit bestimmte redigierte Zusammenfassung.Biden warf China nach der Veröffentlichung vor, nach wie vor wichtige Informationen zum Ursprung der Pandemie zurückzuhalten. Chinesische Regierungsvertreter hätten internationale Ermittler und die in­ternationale Gesundheitsgemeinschaft von Anfang an am Zugang zu solchen Informationen gehindert. „Bis heute weist die Volksrepublik China Forderungen nach Transparenz zurück und hält Informationen zurück“, erklärte der Präsident.„Unsere Bemühungen, die Ursprünge dieser Pandemie zu verstehen, werden nicht ruhen“, versprach Biden. „Wir werden alles uns Mögliche tun, um die Wurzeln dieses Ausbruchs aufzuspüren, der weltweit so viel Schmerz und Tod verursacht hat.“ Dies sei notwendig, um eine neue Pandemie zu verhindern.Die Coronapandemie, der mittlerweile weltweit rund 4,5 Millionen Menschen zum Opfer gefallen sind, hatte Ende 2019 in der chinesischen Stadt Wuhan ihren Ausgang genommen. Schon bald war darüber spekuliert worden, dass das Virus bei einem Unfall aus dem Institut für Virologie in Wuhan entwichen sein könnte, in dem an Coronaviren geforscht wird. Die chinesische Regierung bestreitet dies energisch.Die chinesische Botschaft in Washington wies die Vorwürfe erneut zurück, Peking halte Informationen über das Coronavirus unter Verschluss. Der Bericht der US-Geheimdienste zeige einmal mehr die Ent­schlossenheit Washingtons, „den falschen Weg der politischen Manipulation“ fortzusetzen, erklärte sie. Ziel des Berichts sei es, die Volksrepublik als „Sündenbock“ abzustempeln.

Erst im Januar dieses Jahres konnte ein Team internationaler Experten im Auftrag der Weltgesund­heits­organisation (WHO) Wuhan besuchen – mehr als ein Jahr nach Entdeckung des Virus. Ihr Bericht wurde Ende März veröffentlicht, lieferte aber keine klaren Ergebnisse. Die sogenannte Labortheorie stuften die WHO-Experten als „extrem unwahrscheinlich“ ein.An der Untersuchung und dem Bericht wurden aber schnell Zweifel laut. Viele Länder äußerten Besorg­nis darüber, dass den internationalen Experten bei ihrer Untersuchung in China Zugang zu wichtigen Da­ten verwehrt worden sei.Weitere Untersuchungen, wie auch von WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus gefordert, lehnt die chinesische Regierung vehement ab. Bidens Vorgänger Donald Trump war ein großer Verfechter der Labortheorie. Kritikern zufolge wollte er damit aber hauptsächlich vom eigenen Versagen in der Pan­demie ablenken. © afp/aerzteblatt.de
 
 
Umfrage zu den wichtigsten Problemen in Deutschland 2018-2021
Veröffentlicht von Statista Research Department, 10.08.2021

Ende Juli 2021 gaben 45 Prozent der Befragten an, die größten Sorgen hinsichtlich des Coronavirus zu haben. Seit März 2020 ist die Sorge um die Folgen der Pandemie als wichtigstes Problem stark angestiegen und hat den Klimawandel verdrängt. Die Sorge um die Umwelt und den Planeten lag mit 44 Prozent im Juli jedoch nur noch knapp hinter der Pandemie.
 
Das Politbarometer der Forschungsgruppe Wahlen ermittelt seit 1977 regelmäßig Einstellungen zu Parteien, Politkern und zu Politik. Zudem werden Meinungen zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen eingeholt und als Langzeitentwicklung dargestellt.
 

Juli 2021
 
Meine Buchempfehlung für den Juli
 
Der Nr.-1-Bestseller aus Frankreich - der neue gefeierte Roman von Leïla Slimani. Über das Leben in der Fremde, eine unkonventionelle Liebe und eine Welt im Umbruch.Mathilde, eine junge Elsässerin, verliebt sich am Ende des Zweiten Weltkriegs in Amine Belhaj, einen marokkanischen Offizier im Dienst der französischen Armee. Die beiden heiraten und lassen sich in der Nähe von Meknès nieder, am Fuß des Atlas-Gebirges, auf einem abgelegenen Hof, den Amine von seinem Vater geerbt hat. Während er versucht, dem steinigen Boden einen kargen Ertrag abzutrotzen, zieht Mathilde die beiden Kinder groß. Voller Freiheitsdrang hatte sie den Aufbruch in ein neues, unbekanntes Leben gewagt und muss doch bald ernüchternde Erfahrungen machen: den alltäglichen Rassismus der französischen Kolonialgesellschaft, in der eine Ehe zwischen einem Araber und einer Französin nicht vorgesehen ist, die patriarchalischen Traditionen der Einheimischen, das Unverständnis des eigenen Mannes. Aber Mathilde gibt nicht auf. Sie kämpft um Anerkennung und ihr Leben im Land der Anderen.»Ein großartiger Roman, der Menschen, Landschaft und Epoche mit unerhörter erzählerischer Dichte schildert.«
 
Thomas Linden / Kölnische Rundschau (11. Juni 2021)
 
Ein Tag im Juli 2021

Sonntag, 18. Juli 2021

22.34 Uhr: Proteste gegen Corona-Maßnahmen in Zypern schlagen in Gewalt um

Teilnehmer einer Demonstration gegen Corona-Maßnahmen und -Impfungen haben in Zypern den Sitz eines Fernsehsenders angegriffen und mehrere Fahrzeuge in Brand gesetzt. Nach Polizeiangaben zogen nach einer Protestaktion gegen die Einführung eines Corona-"Safepass" und gegen angebliche "Zwangsimpfungen" rund 2.500 Demonstranten am Sonntagabend weiter zum Sitz des Senders Sigma TV, setzten Autos in Brand und beschädigten das Gebäude. Ein AFP-Reporter vor Ort sah vier beschädigte Fahrzeuge mit dem Logo des Senders, eines davon vollständig ausgebrannt. Mehrere Fensterscheiben am Sendersitz waren zerbrochen. Nach Angaben von Sigma TV schützten Polizisten im Gebäude die Mitarbeiter. Sigma gilt als kritisch gegenüber Impfgegnern eingestellt und war bereits in der Vergangenheit bei Demos gegen Corona-Auflagen angegriffen worden. Die zyprische Regierung hatte Anfang der Woche einen speziellen Corona-Impfausweis eingeführt, der Voraussetzung für das Betreten von Supermärkten, Einkaufzentren, Restaurants und anderen Geschäften ist. Die Corona-Impfungen wurden zudem auf die Gruppe der 16- und 17-Jährigen ausgeweitet.

22.05 Uhr: Top-US-Gesundheitsbeamte wegen steigenden Corona-Fallzahlen besorgt

Die wieder steigenden Corona-Fallzahlen in jedem US-Staat bereiten dem obersten Gesundheitsbeamte der Regierung große Sorge. Er sei beunruhigt über das, was den USA bevorstehe, sagte Dr. Vivek Murthy in einem am Wochenende ausgestrahlten Interview der CNN-Sendung "State of the Union". Fast alle Todesfälle in Verbindung mit dem Virus würden unter Millionen Menschen verzeichnet, die sich nicht hätten impfen lassen, obwohl Vakzine weithin verfügbar seien. "Wenn man geimpft ist, ist man sehr gut vor Klinikeinweisungen und Tod geschützt, leider trifft das nicht zu, wenn man nicht geimpft ist."

Die Zahl neuer Corona-Fälle stieg vergangene Woche erstmals seit dem Spätherbst 2020 landesweit um 17.000 in einem Zwei-Wochen-Zeitraum. Traditionell folgt auf eine Zunahme der Erkrankungen eine erhöhte Todesrate.

20.54 Uhr: Erneut mehr als 10.000 Neuinfektionen in Frankreich

Frankreich meldet den dritten Tag in Folge mehr als 10.000 Neuinfektionen. In den 12.532 Fällen seien allerdings auch Nachmeldungen des Vortags enthalten, teilt das Gesundheitsministerium mit. Am Samstag hatte waren 10.949 Neuinfektionen gemeldet worden, am Freitag 10.908. Zu dem jüngsten Anstieg habe die ansteckendere Delta-Variante des Virus beigetragen, hieß es.

19.28 Uhr: Ende fast aller Corona-Beschränkungen in England

Trotz steigender Corona-Infektionszahlen fallen in England am Montag fast alle Corona-Beschränkungen weg, darunter auch die Maskenpflicht und Abstandsregeln. Diskotheken dürfen wieder öffnen, Theater und Sportstadien sämtliche Plätze besetzen. Ausnahmen gelten in London, wo die Maskenpflicht im Nahverkehr bestehen bleibt. Die Lockerungen sind in Großbritannien hochumstritten. Die Opposition wirft der Regierung Rücksichtslosigkeit vor, Wissenschaftler befürchten eine erneute große Corona-Welle.

Die Regierung von Premierminister Boris Johnson begründet den Öffnungsschritt mit der hohen Impfquote und der Eigenverantwortung der Menschen. Johnson mahnte die Bürger zur Vorsicht. Bereits jetzt breitet sich die hochansteckende Delta-Variante des Coronavirus in Großbritannien stark aus. Bestehen bleiben die bisherigen Restriktionen zunächst in den in der Gesundheitspolitik eigenständigen Provinzen Wales und Schottland.

19.22 Uhr: Sechs britische Sportler bei Olympia in Selbstisolation

Sechs britische Athleten für die Olympischen Spiele in Tokio haben sich wegen des Kontakts mit einem Corona-Infizierten vorsorglich in Selbstisolation begeben. Das teilte der Verband British Olympic Association (BOA) mit. Die Sportler und zwei weitere Mitglieder von Team GB waren demnach auf ihrem Flug nach Tokio in Kontakt mit einer Person gekommen, die sich später als infiziert herausstellte.

Sie seien inzwischen alle mehrfach negativ getestet worden, hieß es weiter. Trotzdem hätten sich die Sportler im Einklang mit den Regeln im Trainingslager der Briten in Yokohama nun in ihren Zimmern zur Selbstisolation zurückgezogen. Unklar war zunächst, ob die Teilnahme der Sportler an den Wettkämpfen davon beeinträchtig sein wird.

19.16 Uhr: Malta erwägt nach Corona-Ausbruch Heimflüge für Sprachschüler

Die Regierung Maltas erwägt einem Bericht der italienischen Nachrichtenagentur Ansa zufolge, Rückflüge für ausländische Sprachschüler zu organisieren, die sich derzeit in Quarantäne befinden. Betroffen seien Menschen aus Deutschland, Italien, Spanien und Frankreich, hieß es in dem Bericht. Die Schüler sind demnach entweder mit dem Coronavirus infiziert oder hatten Kontakt zu einer infizierten Person. Sie waren auf Malta, um Englisch zu lernen.

Die Regierung in Valletta hatte wegen zahlreicher Corona-Fälle unter Sprachstudenten die Sprachschulen am vergangenen Mittwoch geschlossen. Im kleinsten EU-Land waren die Infektionszahlen lange sehr niedrig. Dann schossen sie plötzlich in die Höhe. Die Behörden führten die meisten Fälle nach eigenen Angaben auf Reisende aus dem Ausland zurück. Die Regierung verschärfte deshalb auch die Einreiseregeln. Wer nach Malta will, muss seit Mittwoch etwa mit dem EU-Impfzertifikat nachweisen können, gegen Covid-19 durchgeimpft zu sein. Wann mögliche Rückholflüge das Land verlassen könnten und wie viele Deutsche betroffen sind, bliebt zunächst unklar.

15.00 Uhr: EU übertrifft USA bei Erstimpfungen gegen Corona

In der Europäischen Union sind jetzt prozentual mehr Menschen mindestens einfach gegen das Coronavirus geimpft als in den USA. EU-Industriekommissar Thierry Breton und Frankreichs Europastaatssekretär Clément Beaune teilten entsprechende Statistiken des Daten-Portals "Our World in Data" im Online-Dienst Twitter. Demnach haben 55,5 Prozent der EU-Bürger mittlerweile mindestens eine erste Dosis Corona-Impfstoff erhalten, in den USA sind es 55,4 Prozent.

Die europäische Impfstoffstrategie und insbesondere die EU-Kommission, welche die Impfstoffbestellungen für die 27 Mitgliedstaaten koordinierte, war zu Anfang des Jahres heftig kritisiert worden. Aufgrund von Lieferengpässen und später erteilten Zulassungen für Impfstoffe war die Impfkampagne deutlich schleppender angelaufen als in Großbritannien und den USA. Im Februar hatte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen "Fehler" bei der Impfstoffbeschaffung eingestanden.In den USA hatte die Geschwindigkeit der Impfkampagne zuletzt trotz breiter Verfügbarkeit von Impfstoffen nachgelassen. Dies ist auch auf weit verbreitete Impfskepsis zurückzuführen. US-Präsident Joe Biden erhob in diesem Zusammenhang harte Vorwürfe gegen die Online-Netzwerke wegen der Verbreitung von Falschinformationen. "Sie töten Menschen", sagte Biden am Freitag über Facebook und andere.

14.42 Uhr: Delta-Variante auf Mallorca laut Zeitung bei 85 Prozent

Auf Mallorca wird nach einem Bericht der Zeitung "Mallorca Zeitung»" die als ansteckender geltende Delta-Variante des Coronavirus inzwischen bei 85 Prozent aller Proben festgestellt. Die Sieben-Tage-Inzidenz auf der liebsten Urlaubsinsel der Deutschen sei bis Freitag auf gut 270 gestiegen. Für die Balearen insgesamt, also neben Mallorca auch Menorca, Ibiza und Formentera, werde dieser Wert mit 290 angegeben, schrieb die Zeitung. Der sogenannte R-Wert lag nach Angaben der Gesundheitsbehörde bei 1,63. Die Zahl bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 163 weitere Menschen anstecken.

Trotz der steigenden Zahlen schließe die Regionalregierung die Wiedereinführung einer nächtlichen Ausgehsperre, wie sie etwa in den Regionen Valencia, Katalonien oder Kantabrien beschlossen wurde, weiterhin aus, berichtete die Zeitung "Última Hora" unter Berufung auf die Behörden. Man erwäge aber neue Einschränkungen, darunter eine Begrenzung der Zahl von Personen, die privat oder öffentlich zusammenkommen dürfen.

 
Klima im Juli
 
Der Juli ist weltweit typischerweise der wärmste Monat des Jahres. Nach 2016, 2019 und 2020 hat sich der Sommermonat in diesem Jahr nach Angaben der US-Klimabehörde »selbst übertroffen« – so heiß war er noch nie.

Juni 2021
 
Meine Buchempfehlung im Juni
 
Juli Zeh bezieht sich in ihrem neuen Buch "Über Menschen" auf die Corona-Zeit. Auf den ersten Blick hat "Über Menschen" ein ähnliches Setting wie ihr Erfolgsroman "Unter Leuten". Die junge Protagonistin Dora zieht von Berlin, wo sie es bei ihrem zum Corona-Apokalyptiker mutierten Freund nicht mehr aushalten kann, aufs Land. Mit der Realität auf dem Land konfrontiert, verändert sich ihr Weltbild.Über Menschen" liest sich leicht, obwohl das, was drinsteckt, teilweise ziemlich harte Kost ist. Schließlich geht es ums Überleben.
 
 
Zitate im Juni 2021
Jetzt haben wir noch die Möglichkeit die Zukunft frei zu gestalten und dramatische Klimakatastrophen abzuwenden. Je länger wir warten, desto weniger Möglichkeiten zum Handeln haben wir. Wir alle, jeder und jede Einzelne von uns, müssen deshalb anfangen unsere Grundrechte auch für die Zukunft einzufordern.“
Aus der Rede von Lara Zoske, Aktivistin von Fridays for Future Münster, bei der Abschlusskundgebung am Schloss
 
„Wir gehen auf die Straße für eine klimagerechte Welt, dafür, dass interdisziplinäre wissenschaftliche Erkenntnisse endlich in Handeln übersetzt werden! Wir erinnern Regierungen und Unternehmen daran, dass sie einen Plan für 1,5 Grad brauchen, um das Pariser Klimaabkommen einzuhalten.“
Timo Keith, Mitglied bei Fridays for Future Münster.
 
Mittelfristig gefährdet die Klimakrise alle Menschenrechte auf der ganzen Welt. Zuerst leiden die bereits jetzt global marginalisierten und mehrfach diskriminierten Menschen unter den Folgen der Klimakrise. Diese Klimafolgen können wir schon heute beobachten. Ein Versagen im Kampf gegen den Klimawandel ist eine Form von Diskriminierung und stellt damit selbst eine weitreichende Menschenrechtsverletzung dar.“
Aus der Rede von Julia Bökelmann von Amnesty International Münster beim Klimastreik
 
 

Rechtspolitik

IMK – Login-Falle: Angesichts zunehmender Hetze in sozialen Netzwerken diskutierten die Innenminister:innen auf ihrer Frühjahrskonferenz über Identifizierungspflichten. Als Alternative zu Vorratsdatenspeicherung und Klarnamenpflicht kam erstmals das Konzept der Login-Falle zur Sprache, wie die Sa-taz (Christian Rath) berichtet. Dabei würden Netzwerkbetreiber verpflichtet, beim nächsten Login nach einem Hassposting die aktuelle IP-Adresse des Hetzers zu registrieren und sofort der Polizei zu übermitteln.

Corona – Infektionsschutzgesetz: Wie die Welt (Ricarda Breyton) erfahren hat, sollen Einreisebestimmungen, die das Bundesgesundheitsministerium per Verordnung festgelegt hat, auch nach Ende der epidemischen Lage nationaler Tragweite weitergelten. Eine entsprechende Änderung des Infektionsschutzgesetzes soll in dieser Woche vom Bundestag beschlossen werden. Kritik daran kommt von der FDP und auch Verfassungsrechtler mahnen, den Bundestag stärker einzubinden. Die Entscheidungsfindung in der Regierung sei vergleichsweise intransparent, so dass bei zu großer und vor allem zu langer Ermächtigung der Regierung Repräsentationsdefizite aufkommen könnten, wird der Göttinger Rechtswissenschaftler Alexander Thiele zitiert.

Corona – gefälschte Impfpässe: Der Spiegel (Jan Friedmann/Dietmar Hipp) widmet sich ausführlich den Diskussionen um gesetzliche Nachbesserungen zur besseren strafrechtlichen Verfolgung von Impfausweis-Fälschungen. Mehrere Bundesländer hatten sich auf der Justizministerkonferenz in der vergangenen Woche dafür ausgesprochen. Im Beitrag werden die praktischen Probleme der Strafverfolger dargestellt.

Hamas-Flagge: Wie WamS und Mo-SZ melden, haben sich die Regierungsfraktionen darauf geeinigt, dass künftig die Hamas-Flagge verboten sein soll. Durch eine Ergänzung des § 86 Strafgesetzbuch (StGB) sollen Propagandamittel auch von solchen Organisationen verboten werden, die auf der EU-Terrorliste geführt werden.

Umgangsrecht von Großeltern: Die FDP beklagt, dass sich die Bundesregierung bei Fragen nach dem Handlungsbedarf rund um das Umgangsrecht von Enkelkindern mit ihren Großeltern "einfach weggeduckt" habe, schreibt die Mo-Welt (Sabine Menkens). Bisher liege es bei den Familiengerichten zu entscheiden, ob ein Umgang mit den Großeltern dem Kindeswohl diene, wenn sich beispielsweise die Eltern getrennt haben. Allerdings habe der BGH 2017 entschieden, dass der Umgang der Großeltern mit dem Kind regelmäßig nicht seinem Wohl diene, "wenn die – einen solchen Umgang ablehnenden – Eltern und die Großeltern so zerstritten sind, dass das Kind bei einem Umgang in einen Loyalitätskonflikt geriete".

EU-Warenkaufrichtlinie und Pferde: Wie sich die neue EU-Warenkaufrichtlinie auf den Pferdehandel auswirkt, erläutert die Mo-SZ (Gabriele Pochhammer). Der Bundestag wird in dieser Woche voraussichtlich das entsprechende Umsetzungsgesetz in Zweiter und Dritter Lesung beraten.


Mai 2021
 
Meine Buchempfehlung für den Mai

"Die Stille": Don DeLillo

Kurz bevor das Coronavirus sich im vergangenen Jahr zu einer weltweiten Pandemie ausbreitete, hat Autor Don DeLillo die Arbeit an seinem neuesten Roman abgeschlossen. "Die Stille" heißt sein Werk, das wirklich verblüffende Parallelen zur aktuellen Situation zeigt. Worum geht's? Der Plot spielt im Jahr 2022 in New York. Der Super Bowl steht bevor. Fünf Freund*innen wollen sich das Großereignis gemeinsam im Fernsehen anschauen. Während drei von ihnen noch auf die letzten beiden warten, die sich gerade auf dem Rückflug von Paris befinden, brechen plötzlich sämtliche digitale Verbindungen ab. Alle Bildschirme sind schwarz. Stille. Kurze Zeit später treffen die Freund*innen nach einem dramatischen Flug zum Glück unversehrt bei ihnen ein. Was war passiert? Ein langes Gespräch beginnt. Verwunderung, Erschütterung, Mutmaßungen – es folgen etliche Versuche das rätselhafte Geschehen von vorhin zu erklären. Die Clique gerät dabei in eine Spirale, in der sie das Wesen der menschlichen Existenz und das der Zeit zu ergründen versuchen. Don DeLillo reflektiert sehr feinfühlig, aber trotzdem fantasievoll und in geschliffen scharfer Sprache das Weltgeschehen. Lesetipp!

Dies&Das im Mai
 
Der Kampf gegen die Corona-Pandemie stellt die Welt vor gewaltige Aufgaben und macht den Ausnahme- zum Normalzustand. Ausgangsbeschränkungen und -Sperren, Grenzkontrollen, Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur: Viele Staaten kämpfen im Innern mit zahlreichen Maßnahmen gegen eine weitere Ausbreitung des Virus und die Folgen der Krise. Aber auch international verändert das Virus vieles grundlegend und verschärft die Situation in armen, von Sanktionen betroffenen, stark bevölkerten oder von Kriegen gezeichneten Ländern zusätzlich.Die amerikanische Regierung teilt in Washington mit, sie werde die Forderung der Welthandelsorganisation (World Trade Organization/WTO) nach einer temporären Aufhebung des Patentschutzes für Covid-19-Impfstoffe unterstützen. Von Seiten der Pharmaindustrie kommt Ablehnung. Die gegenwärtige Impfstoffknappheit sei nicht auf Patentschutz, sondern auf die beschränkte Verfügbarkeit von Rohstoffen bei der Vakzinproduktion zurückzuführen. Auch Bundeskanzlerin Merkel äußert sich kritisch. – Am 26.5. beauftragt US-Präsident Biden den Geheimdienst mit einer neuen Untersuchung über den Ursprung des Coronavirus. Innerhalb von drei Monaten soll ein Bericht vorgelegt werden. Die chinesische Regierung übt heftige Kritik, eine neue Untersuchung sei nicht notwendig.
 
Dem Schicksal ausgeliefert wohnen?
Studie: In Wohngebieten mit erhöhter Arbeitslosigkeit oder dort, wo es Fluglärm gibt, haben ältere Menschen weniger das Gefühl, Kontrolle über ihr eigenes Leben zu haben. Ältere Menschen, die dort leben, wo es viele Arbeitslose gibt, haben häufiger das Gefühl, dem Schicksal ausgeliefert zu sein, als andere. Auch objektive Merkmale der Wohngegend wie Nähe zu einem Krankenhaus oder Fluglärm hängen mit dem subjektiven Gefühl zusammen, Kontrolle über das eigene Leben zu haben. Das zeigt zum ersten Mal eine gemeinsame Studie mehrerer Forschungseinrichtungen, darunter das Max-Planck-Institut für demografische Forschung Rostock (MPIDR) und die Humboldt Universität Berlin. Die Ergebnisse der Studie werden in der Fachzeitschrift Gerontology veröffentlicht. 

„Es lohnt sich dort einen Verein oder ein Café aufzubauen"

Die Forschenden nutzten Umfragedaten von 507 über 60-jährigen Berlinerinnen und Berlinern, die im Rahmen der ,,Berliner Altersstudie II" befragt wurden. Die Wissenschaftler*innen kombinierten die Angaben der Umfrageteilnehmenden darüber, wie stark sie Kontrolle über das eigene Leben spüren mit georeferenzierten Daten über Eigenschaften ihres Wohngebiets. Anschließend kontrollierten sie für eine große Bandbreite von Variablen, die Einfluss auf die Selbstauskunft haben können, wie etwa dem Gesundheitszustand oder dem sozialen und ökonomischen Status. 

In ihrem statistischen Modell erklärten dann die Merkmale der Wohngegend Unterschiede im Kontrollempfinden zwischen den Teilnehmenden teilweise genauso gut wie demografische Angaben zu Alter und Geschlecht. 

„Wir folgern daraus, dass neben kognitiven, physischen und psychosozialen Faktoren die Umstände in der Wohngegend Schlüsselfaktoren sind für das Gefühl, Kontrolle über sein eigenes Leben zu spüren“, sagt Peter Eibich. Der stellvertretende Gruppenleiter am MPIDR ergänzt: „In Wohngebieten mit erhöhter Arbeitslosigkeit oder dort, wo es Fluglärm gibt, lohnt es sich, soziales Kapital, wie einen Verein oder ein Nachbarschaftscafé, aufzubauen." Das könne den älteren Menschen dort wieder stärker ein Gefühl von Kontrolle über das eigene Leben geben.

Zur Studie
April 2021
 
Die besten Bücher 2021:      Empfehlungen für den April

Kurznews im April: 
In Mitteldeutschland grassiert weiterhin das Coronavirus. Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gehören anhaltend zu den Gebieten in Deutschland mit den meisten Infektionen im Verhältnis zur Bevölkerung. Mehrfach treten in den Ländern neue Verordnungen und Regeln in Kraft. Sachsen und Sachsen-Anhalt führen etwa ab 12. April eine kontrovers diskutierte Testpflicht in Schulen ein. Zugleich gibt es fortlaufend Widerstand gegen die Eindämmungsmaßnahmen. Die Polizei setzt mehrfach Verbote von Demonstrationen durch, etwa in Leipzig und Dresden. Bei einer nicht angemeldeten Demonstration in Schmalkalden gehen Demonstranten auf Polizisten los. Für bundesweites Aufsehen sorgt der Beschluss eines Richters am Amtsgericht Weimar, der per einstweiliger Anordnung verfügt, dass an zwei Weimarer Schulen die Maskenpflicht nicht angeordnet werden darf. Das Weimarer Verwaltunggericht nennt den Beschluss wenig später rechtswidrig. Ende April gibt es gar Durchsuchungen beim Richter. Ihm wird Rechtsbeugung vorgeworfen.

 März 2021
 
Die besten Bücher 2021:     Empfehlungen für den März
 
Politik
Die Corona-Lage in Deutschland ist im März gekennzeichnet von Gegensätzen und einem politischen Schlingerkurs. Anfang des Monats beschließen Bund und Länder sowohl eine grundsätzliche Verlängerung des Lockdowns als auch einen Öffnungsplan. Fachleute warnen zu diesem Zeitpunkt bereits vor der Ausbreitung von ansteckenderen und gefährlicheren Virus-Mutanten – die Infektionszahlen steigen in der Folge rasant an. Bund und Länder wollen dem Anstieg Schnelltests und Impfungen entgegensetzen. Beides ist jedoch nicht ausreichend vorhanden. Die Impfkampagne wird zusätzlich zurückgeworfen durch einen zeitweisen Stopp von Impfungen mit dem Präparat des Herstellers Astrazeneca, der drei Tage später aber wieder aufgehoben wird. Ende des Monats folgt nach neuen Problemen ein erneuter Kurswechsel: Der Astrazeneca-Impfstoff darf nur noch an Menschen über 60 Jahre verimpft werden. Am 23. März einigen sich Bund und Länder bei einem erneuten Gipfel auf einen harten Lockdown über Ostern, um etwas gegen die rasante Virusausbreitung zu unternehmen. Bundeskanzlerin Angela Merkel nimmt die Entscheidung aber einen Tag später wieder zurück. Angesichts einer hitzigen Diskussion über Reisen nach Mallorca führt die Bundesregierung eine Testpflicht für Reiserückkehrer ein. Weitere gemeinsame Maßnahmen ergreifen Bund und Länder nicht. Die Kanzlerin appelliert stattdessen in einem TV-Interview an die Länder, sich an die vereinbarte "Notbremse" zu halten. Mehrere Bundesländer realisieren oder planen demgegenüber trotz hoher Inzidenzen Modellprojekte, bei denen etwa Geschäftsöffnungen mit Schnelltests verbunden werden. Durch das Hin und Her in der Pandemiebeämpfung sackt die Zustimmung für die Arbeit der Regierung ab.
 
Zum Vertrauenverlust führt auch eine Lobbyismus- und Korruptionsaffäre innerhalb der Union. Mehrere Abgeordnete von CDU und CSU sollen an der Vermittlung von Geschäften mit Schutzmasken mitverdient haben, darunter mit Mark Hauptmann auch ein Bundestagsabgeordneter aus Thüringen. Darüber hinaus geht es um fragwürdige Verbindungen von Parlamentariern zu autokratischen Staaten wie Aserbaidschan. Inwieweit strafbare Handlungen vorliegen, ist Gegenstand von Ermittlungen. Der politische Schaden ist enorm. Die Fraktionschefs von CDU und CSU fordern alle Unionsabgeordneten im Bundestag auf, eine "Ehrenerklärung" abzugeben. Die Affäre führt dazu, dass nach jahrelangen Diskussionen ein Lobby-Register eingeführt wird. Die Union gibt außerdem ihren Widerstand gegen strengere Regeln zu Nebenverdiensten auf.
 

 
 Februar 2021
 
 In Memoriam Kasimier K
 

Neben dem literarischen Alltag, der nicht wirklich von großer Resonanz getragen war, gab es in diesem Monat für mich auch etwas sehr Bewegendes. Ein wirklich guter Kollege und Seelenverwandter ist am 26.02.2021 von uns gegangen. Kasimier K. wurde nur 58 Jahre alt und hinterlässt eine verzweifelte Familie. Beeindruckt hat mich Kasimier durch seinen aufrichtigen Charakter und seinen selbstlosen Einsatz für andere Menschen. Mir war es vergönnt mit ihm stundenlange Diskussionen zu führen die weit über das Maß des alltäglichen hinausgingen. Durch diesen tragischen Verlust ist mir einmal mehr klargeworden wie begrenzt unser Leben ist. Wir reiben uns täglich an simplen Problemen ab, schimpfen über das Unrecht das uns andere hinzufügen und bemerken dabei gar nicht, dass wir selbst ein Teil des Ganzen sind. Erst wenn wir uns verändern, verändert sich mit uns die Welt. Wenn es eine Erkenntnis aus diesem Trauerspiel gibt dann die das es nie zu spät ist, das Gute in die Welt zu bringen. Ich bin dankbar das ich Kasimier kennenlernen durfte und werde ihn immer in Erinnerung behalten.

J/L 26.02.2021

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Neue Texte von: Horst Kohl, Karin Oehl und von mir.
 
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Januar 2021

 
 
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Horst Kohls Gedichtband 2020 ist nun fertig. Er umfasst 100 Seiten und beinhaltet über 100 seiner Gedichte.




Mit 13€ sind gerade eben die Unkosten gedeckt. Wer also ein solches in DIN A4 Größe beziehen möchte, kann dies gern über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
 
 
 

 
05.01.2021:  Unser Autor Horst Kohl beginnt das Jahr mit zwei Texten die Mut machen.
01.01.2021 : Auch ich habe mir Gedanken zum Jahreswechsel gemacht,bei Interesse finden sie den Text hier.
 
 
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Dezember 2020:

27.12.2020: Manfred Aulbach ist neuer Autor bei Abenteuer-Literatur. Zu finden ist er in den Rubriken Lyrik und Lebensläufe.
Herzlich Willkommen in unserer Autoren-Familie.
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 Sterne
 

Lesetipp: Bücher unserer Autoren
Dr. Maria Zaffarana – Zum Teufel mit Kafka
 
Leopold ist ein schwer gebeutelter Mann.
Er hat eine Schwiegermutter, die er hasst und mit der er mehr Zeit verbringen muss, als ihm lieb ist. Warum? Seine Frau will es eben so. Die hat nämlich einen ausgeprägten Mama-Komplex. Das wäre an sich schon schlimm genug, wenn da nicht auch noch der Rest seiner sonderbaren Familie wäre: Seine pubertierenden Zwillinge, der schwerhörige Vater, die verträumte Mutter, die gefräßige Tante und der transsexuelle Bruder halten ihn ganz schön auf Trab. Zum Glück gibt es da noch Gregor, Leopolds einzigen Freund. Der wohnt einsam in einem verlassenen Haus mit Madame Lunette zusammen, einem äußerst einsilbigen Papagei. Doch auch Gregor hat mehr Macken als ein 20 Jahre altes Auto.
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