Kein Mensch ist eine Insel

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Wir sind umgeben von Artgenossen und begegnen ihnen als Hundeleute ständig.

Natürlich fordern unsere Personaltrainer täglich ihren Ausgang und der geht eben nicht bis zum nächsten Straßenbaum, sondern immer mal andere Wege,die auch uns Spaß machen.

Dabei begegnen wir vielen Menschen –Fußgängern, Radfahrern, Jogger, Walker, Reitern, anderen Hundeleuten und man macht so seine Studien.

Da sind Fußgänger die freundlich grüßen es dankbar wahrnehmen, wenn man die Hunde rannimmt. Ein freundliches Wort und die Sonne geht auf.

Da sind Fußgänger, die bewusst geradeaus gucken, ggf. verächtlich oder sogar ängstlich, die kein Wort sagen, sondern grußlos an uns vorbeilaufen. Auch gut!

Kann ja nicht Jeder ein Hundefreund sein.

Da sind Hundeleute, die vor Angst schnell ihre kleinen Fifis hochnehmen –gut, wir leinen unsere an und denken und -die hätten sich besser einen Goldfisch angeschafft.

Andere Hundeleute lassen ihre Hunde freilaufen, wir tun es dann auch. Wie schön ist es zu erleben, wie die meisten Hunde freundlich miteinander kommunizieren, sich kennen lernen und ggf. miteinander eine Runde rennen und spielen. Dabei ist es egal, ob sie groß oder klein sind. Gerade die großen Hunde sind meist so sozial! einfach Lebensfreude pur.

Wir Menschen kommunizieren miteinander, warum nicht auch die Hunde?

Jogger –nun die meisten laufen ihren Stiefel weiter, ohne Notiz von Fußgängern und Hundeleuten zu nehmen, Hunde interessieren sich meist nicht für Jogger –Ausnahmen gibt es, und die Wege sind in der Regel breit genug, um sich auszuweichen, selbst im Wald.

Da kommen uns sportliche Radfahrer entgegen oder hinter uns her, machen sich bemerkbar, wir nehmen die Hunde ran – manch freundliches DANKE ist zu hören, aber auch das.

Gegenteil, wenn man ihnen nicht schnell genug Platz macht –Verbissen schauen sie auf ihre Instrumente am Arm oder am Rad, sie wollen sportliche Leistung und nicht gestört oder behindert werden. Arme Menschen, von der Natur sehen sie nichts, nur ihre Strecke und den Ärger über Fußgänger oder Hundeleute.  Wie armselig sind sie.

dann die Menschen mit den Stöcken –natürlich lassen sie die oft schleifen, es gibt Geräusche, die die Hunde irritieren. einige Menschen reagieren so normal, nehmen die Stöcke hoch, grüßen und gehen ihrer Wege, Andere schauen verbissen nach vorne, ärgern sich über andere Fußgänger und vor allem über Hunde.

Dann die Pferdeleute –sie haben ja eigene Wege, aber nein, sie müssen ja auf den Fußwegen gehen, Die meisten grüßen ja freundlich und gehen im Schritt –außer dass die Pferde die Wege beschädigen mit den Hufen und ihre Äppel fallen lassen, passiert in der Regel ja nicht.

Die Pferde kann man genau so wenig wie die Hunde davon abhalten, ihr Geschäft zu machen, wenn es drängt. Hunde gehen in der Regel, wenn man ihnen die Möglichkeit gibt, weg vom Weg. Pferde müssen auf den Wegen bleiben und bes. im Frühjahr und Herbst scheinen die Pferdeäpfel für viele Hunde eine Delikatesse zu sein, nur schlimm wenn die Pferde geimpft sind.

Das kann für Hunde böse werden, Früher haben sich Hunde an Pferdeäppeln manchmal satt gefressen und bestenfalls mal Würmer eingehandelt. Heute ist das anders. Darum wäre es nett, wenn die Pferdeleute auf ihren Wegen bleiben würden. Aufgefallen ist mir auch, dass sich andere Spaziergänger gerne echauffieren über Hunde, die sich mit gekrümmtem Rücken am Wegesrand erleichtern. Äppelt ein Pferd mitten auf dem Weg, sagt niemand was.

Aber wehe Fußgänger laufen mal über Radwege, dann kommen die Pferdebesitzer gern mal auf die Idee, die Fußgänger zu beschimpfen und anzumeckern. 

Nun, hoch zu Ross ist man ja auch WER.

In Köln gibt es ein geflügeltes Wort: Jeder Jeck ist anders!

Stimmt!

Im Wald hat man es glücklicherweise meist nicht mit motorisierten Zeitgenossen zu tun, es sei denn, der Förster oder Holzholer sind unterwegs.

So kann man seine Studien treiben und schmunzeln, Ärgern sollte man sich nicht. Der Wald ist groß genug, dass sich Jeder nach seiner Art dort erholen kann.

Freundlich miteinander geht immer besser, als mit Groll im Gesicht und  im Herzen.

………………….

©  Karin Oehl    

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