Wintergrab

Wintergrab

Einst lag der Frost weiß auf dem alten Land
und Schneekristalle stoben durch die Luft,
als man das Mädchen fand am Straßenrand,
als läge sie seit Tagen in der Gruft.

Die Arme über ihre Brust verschränkt,
die Augen sahen starr die Sterne an.
Ihr weißes Winterkleid war Blut getränkt,
das steif gefroren in den Graben ran.

Die schwarzen Lippen mit Kristall verziert,
vom Frost, der gestern Nacht sie schloss.
Der Dolch, er wirkte etwas antiquiert,
um den sich dunkelrotes Blut ergoss.

Ein kalter Engel ihn ins Herz ihr stach,
an dessen toter Liebe sie zerbrach.

amanfang 2 270

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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